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	<title>B Ö H S E  O N K E L Z</title>
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		<title>Neues von Kevin!</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 12:07:55 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://onkelz.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Kevin_Brief.jpg"><img src="http://onkelz.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Kevin_Brief.jpg" alt="" title="Kevin_Brief" width="485" height="600" class="alignnone size-full wp-image-201" /></a></p>
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		<title>Danke für nichts &#8211; Live auf der Loreley 2003</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 12:20:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich der fünfte Song aus den verschollen geglaubten &#8220;Loreley-Tapes&#8221;. Ein ganz besonderer&#8230; Denn diesen hier wollte Stephan drei Wochen später dem missgünstigen Stones-Publikum vor den Latz knallen, wenn es nicht spurte. Die Stones wurden gerockt, der Song blieb in Hannover in der Schublade. An diesem brütend heißen Wochenende im Juli 2003 war er aber dabei. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich der fünfte Song aus den verschollen geglaubten &#8220;Loreley-Tapes&#8221;. Ein ganz besonderer&#8230; Denn diesen hier wollte Stephan drei Wochen später dem missgünstigen Stones-Publikum vor den Latz knallen, wenn es nicht spurte. Die Stones wurden gerockt, der Song blieb in Hannover in der Schublade. An diesem brütend heißen Wochenende im Juli 2003 war er aber dabei. DANKE FÜR NICHTS!</p>
<p><object width="420" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/VcP2M0M4EFE?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/VcP2M0M4EFE?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="420" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Merch  News</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 12:26:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir möchten euch an dieser Stelle auf die neuen Merch Produkte aufmerksam machen. Zum einen gibt´s zwei neue Bundles. 1. Die Fan Combo, bestehend auch &#8220;Lesen&#8221; (Onkelz Bio &#8220;Danke für nichts&#8221;), &#8220;Hören und Sehen&#8221; (DVD &#8220;Tourfilm 2000) und &#8220;Tragen&#8221; (Es ist soweit Shirt). 2. Die kalte Combo, bestehend aus 2x Langarm Girly &#8220;Es ist kalt&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir möchten euch an dieser Stelle auf die neuen Merch Produkte aufmerksam machen. Zum einen gibt´s zwei neue Bundles. 1. Die Fan Combo, bestehend auch &#8220;Lesen&#8221; (Onkelz Bio &#8220;Danke für nichts&#8221;), &#8220;Hören und Sehen&#8221; (DVD &#8220;Tourfilm 2000) und &#8220;Tragen&#8221; (Es ist soweit Shirt).<br />
2. Die kalte Combo, bestehend aus 2x Langarm Girly &#8220;Es ist kalt&#8221; und 1x Kapu Jacke.</p>
<p>Dann gibt es noch das T-Shirt zur Box &#8220;Lieder wie Orkane&#8221; für 18,50 im Shop.</p>
<p>Wer bis zum 19.12. bestellt, dem garantieren wir, dass er sein Zeug unter den Baum geliefert bekommt. Für Bestellungen, die nach dem 19.12. bei uns eintrudeln, können wir nicht garantieren, dass es auch bis zum 24.12. ankommt.</p>
<p>Frohe Weihnachten<br />
Euer Merchandise Team</p>
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		<title>Lieder wie Orkane!</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 10:09:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freunde. Am 02.12.2011, also am kommenden Freitag, wird die erste Onkelz-&#8221;Scheibe&#8221; nach vier Jahren Funkstille veröffentlicht. &#8220;LIEDER WIE ORKANE&#8221;, unsere erste Zusammenarbeit seit den Abschiedskonzerten am Lausitzring im Juni 2005. Es freut uns tierisch, mal wieder in den Regalen der Läden zu stehen, anstatt in den Klatschspalten der gottverdammten &#8220;Bild&#8221;. Hoffentlich gefällt Euch das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freunde.<br />
Am 02.12.2011, also am kommenden Freitag, wird die erste Onkelz-&#8221;Scheibe&#8221; nach vier Jahren Funkstille veröffentlicht. &#8220;LIEDER WIE ORKANE&#8221;, unsere erste Zusammenarbeit seit den Abschiedskonzerten am Lausitzring im Juni 2005. Es freut uns tierisch, mal wieder in den Regalen der Läden zu stehen, anstatt in den Klatschspalten der gottverdammten &#8220;Bild&#8221;. Hoffentlich gefällt Euch das Teil auch. Bis dahin…</p>
<p>Eure Onkelz</p>
<p>Online ist die Box bereits vorbestellbar, z.B. bei <a href="http://www.emp.de/boehse-onkelz-lieder-wie-orkane-4-cd-dvd/art_217099/">EMP</a> oder <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005WNF7KS/ref=s9_simh_gw_p15_d0_g15_i1?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&#038;pf_rd_s=center-2&#038;pf_rd_r=16J5GSRS1CXRG93BGHTQ&#038;pf_rd_t=101&#038;pf_rd_p=463375173&#038;pf_rd_i=301128">Amazon</a>.</p>
<p>Wer sich ein paar &#8220;Lieder wie Orkane&#8221; live um die Ohren blasen lassen möchte, sollte den Weg nach Schweinfurt antreten. Denn in der dortigen Stadthalle findet am Samstag, den 3.12. die offizielle &#8220;Lieder wie Orkane&#8221;-Releaseparty mit Livemusik von KOMA statt.</p>
<p>In diesem Sinne, weiterhin BÖHSE bleiben, den Termin 03.12. allen Onkelz Fans weitersagen und sicherheitshalber die Eintrittskarten für die Party bereits im Vorverkauf holen – es gilt wieder: In Kürze &#8220;Sold Out&#8221; für das Onkelz-Universum in der Stadthalle Schweinfurt!! </p>
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		<title>&#8220;Auf gute Freunde&#8221; &#8211; Live auf der Loreley 2003</title>
		<link>http://onkelz.de/blog/2011/11/auf-gute-freunde-live-auf-der-loreley-2003/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 18:35:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="380" height="275" src="http://www.youtube.com/embed/I8UgXxkaxjs" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Liebe Freunde der gepflegten Publizistik&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 20:19:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[…mit großer Freude haben wir die Klickzahlen und somit euer Interesse an unserem 3R-Magazin beobachtet. Noch größer aber war die Freude darüber, dass die Kommentare nahezu ausschließlich freundlich waren. Größter Kritikpunkt: Warum gibt´s das nicht gedruckt? Wir dachten uns zuerst &#8220;Komm, erfreuen wir uns einfach mal an den netten Kommentaren und lassen das mal alles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>…mit großer Freude haben wir die Klickzahlen und somit euer Interesse an unserem 3R-Magazin beobachtet. Noch größer aber war die Freude darüber, dass die Kommentare nahezu ausschließlich freundlich waren. Größter Kritikpunkt: Warum gibt´s das nicht gedruckt? Wir dachten uns zuerst &#8220;Komm, erfreuen wir uns einfach mal an den netten Kommentaren und lassen das mal alles so stehen&#8221;. Da aber die Rufe immer lauter wurden und wir ja eigentlich auch im Herzen alte Romantiker sind, haben wir doch noch einmal drüber nachgedacht. Und jetzt kommt´s: Wir haben uns entschieden, die Druckerpresse anzuwerfen und werden schmale 10.000 Exemplare für euch drucken (lassen). Eure Bereitschaft, sogar dafür zu bezahlen, wollen wir allerdings nicht ausnutzen. Schon gar nicht nach der ganzen unfreiwillig komischen Kommerz-Diskussion. Im Gegenteil, wir machen diesmal etwas ganz Cooles, etwas völlig kontrovers Unkontroverses: Wir verschenken die Mags einfach! WAS? VERSCHENKEN? 3R? Ja, tatsächlich.</p>
<p>Auf allen Shows der anstehenden W-Tour wird das 3R-Mag in voller Herrlichkeit gratis verteilt &#8211; so lange der Vorrat reicht. Wo, das werdet ihr dann schon noch früh genug sehen. Und ihr müsst dafür noch nicht mal was gekauft haben&#8230; Und oben drauf gibt es noch eine kleine Sonderüberraschung zum Anhören aus dem Hause ESCHENBACH. Unser Geschenk an euch. </p>
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		<title>3R Online Magazin (mit Pe, Gonzo und Stephan)</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 10:42:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Freunde Wer sich für die Arbeit von 3R interessiert, dem hätten wir hier noch einen Happen an zusätzlichen Infos zu bieten. Wir haben uns selbst beschenkt und uns ein digitales Online-Magazin gebastelt, das wir gerne mit euch teilen würden. Alles, was so los war. Rund um die 3R-Künstler und darüber hinaus. Vor allem aber natürlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freunde</p>
<p>Wer sich für die Arbeit von 3R interessiert, dem hätten wir hier noch einen Happen an zusätzlichen Infos zu bieten.<br />
Wir haben uns selbst beschenkt und uns ein digitales Online-Magazin gebastelt, das wir gerne mit euch teilen würden. Alles, was so los war. Rund um die 3R-Künstler und darüber hinaus. Vor allem aber natürlich mit Infos zu den Aktivitäten vom W, Pe spricht über sein Debüt-Album und Gonzo lässt noch einmal die Eindrücke seiner letzten Tour aufleben. Just one click away… enjoy!!</p>
<p><a href="http://magazin.3r-entertainment.de">Das 3R-Online-Magazin!</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Nochmal &#8220;Lieder wie Orkane&#8221;</title>
		<link>http://onkelz.de/blog/2011/10/nochmal-lieder-wie-orkane/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 15:49:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil ich gerade so gut drauf bin und ihr Fragen stellt, lest dies: Die Intention von &#8220;Lieder wie Orkane&#8221; ist einfach erklärt. Sie sollte ein Zeichen sein. Von allen Onkelz gewollt und zusammengestellt. Unsere persönlichen Highlights für die, die eben noch nicht im Besitz aller Onkelz-CDs sind. Für die, die sich für uns interessieren und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil ich gerade so gut drauf bin und ihr Fragen stellt, lest dies:</p>
<p>Die Intention von &#8220;Lieder wie Orkane&#8221;  ist einfach erklärt. Sie sollte ein Zeichen sein. Von  allen Onkelz gewollt und zusammengestellt. Unsere persönlichen Highlights für die, die eben noch nicht im Besitz aller Onkelz-CDs sind. Für die, die sich für uns interessieren und vielleicht infizieren lassen wollen. Für alle anderen, so hofften wir, dokumentiert „Lieder wie Orkane“ den Schritt aufeinander zu in Richtung Onkelz.<br />
Naiv? Na und? Ich gebe zu, der Zeitpunkt meines Statements und die kurz danach verkündete Veröffentlichung der Box war unglücklich. Darüber waren wir uns von vornerein im Klaren. Es war uns bewusst, dass es Kritik, Fragen und  Vorwürfe geben würde. Und wer Böhses denken wollte, würde die Gelegenheit nutzen. Wir dachten daran, das Statement nach dem Releasetermin zu veröffentlichen. Das habe ich abgelehnt. Dann hätte es geheißen, ich müsste für meine DVD werben, Tickets für meine Tour verkaufen oder ähnliches. Ich wollte mit meinem Plädoyer nicht taktieren, und wusste, egal zu welchem Zeitpunkt es veröffentlicht würde, es würde Diskussionen geben. Ihr müsst wissen, dass ich meine Gedanken zum Thema Onkelz nicht an einem Tag geschrieben habe, es gärte monatelang und musste einfach raus. Jetzt! Ich musste meiner Intuition folgen und hatte geglaubt, ihr würdet nicht derart an meinen Worten zweifeln. Gerade wegen des Zeitpunkts, aber nicht vorhandenen Zusammenhangs. Ich dachte, wenn diese Zeilen von Herzen kommen, würden die meisten es fühlen. Schade. Wer an der Aufrichtigkeit meiner Worte zweifelt, mir strategisches Denken unterstellt, der muss mich für blöd halten. Wer denkt sich denn so was aus? Glaubt ihr, ich halte euch für bescheuert?<br />
Eure Worte können mich zwar nicht verletzen, aber ich frage mich, wie tief sind wir gefallen?<br />
Es kling zwar kitschig, aber wir sind stolz auf die Onkelz, und wir wollten all den negativen Berichten und Vorkommnissen in letzter Zeit etwas entgegen setzen. Wir haben das gemeinsam entschieden, und freuten uns schon auf den Aufschrei da draußen, sollte das Teil charten. </p>
<p>Freedom of choice:<br />
Dieses ganze Kommerz-Gelaber ist  doch einfach nur noch lächerlich und genau so wird es von uns wahrgenommen. Wer das Teil nicht kaufen will, lässt es. Kauft euch ein Handy, esst bei McDonalds, und schaut RTL, das ist unkommerzieller als die Onkelz. Keiner braucht sich von einer Bonus-DVD genötigt zu fühlen, zu kaufen, was er schon hat. Die Loreley-Songs werden eh am nächsten Tag auf YouTube zu sehen sein, so what?<br />
Dass ein Teil von euch immer noch mit Kommerzvorwürfen kommt, nimmt langsam tragische Züge an, kratzt uns aber nicht. Wer erfolgreich ist, muss mit diesem Vorwurf leben. Wir wissen, dass es keine Band mit ähnlichem Status gibt, die so wenig geldgesteuert agierte, wie wir. Wir teilen durch vier, wie immer, steckten viel Geld in unsere Struktur und unsere Freiheit, um zu tun, was wir wollten und wann wir es wollten. Dass es bei den Onkelz primär nie ums Geld ging, dafür lege ich meine Hand ins Feuer, und unterzieh mich einem Lügendetektortest. Arm, dass ich so etwas schreiben muss, aber auch ein spannender Gedanke: Ich, verkabelt und zur Schau gestellt, alle Zweifler anwesend&#8230; Haha, ich würde einiges dafür geben, in ihre Gesichter zu schauen, wenn das Ergebnis bekannt gegeben würde. Dass wir viel Geld mit den Onkelz verdienen durften, dafür müssen wir uns nicht schämen. Dass wir heute, ab und zu, ein neues Onkelz-Shirt rausbringen und in zehn Jahren zwei Compilations rausgebracht haben, ist alles andere als kommerziell. Unser Vertrieb und unsere Geschäftspartner hassen uns dafür, weil wir eben nicht alle Möglichkeiten ausnutzen, unseren Katalog und unsere Fanartikel an die Frau/Mann zu bringen. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen, fragt euch selbst, was die wahren Beweggründe für eure Vorwürfe sind. Unsere Geldgeilheit ist es jedenfalls nicht. Wir haben uns diesbezüglich nichts vorzuwerfen. Das sagen zu können, erfüllt mich nach wie vor mit Stolz. Mit diesem Wissen schlafe ich extrem gut. Also, an alle Kommerz- Krakeeler, nehmt es nicht mir nicht übel,  aber ihr tut mir aufrichtig leid. Das meine ich nicht höhnisch. Anstatt zu schätzen und zu bewahren, was ihr hattet, grollt ihr vor euch hin, beansprucht die Wahrheit, und glaubt, das Wissen zu haben, ein Urteil über uns fällen zu können. &#8220;Lieder wie Orkane&#8221; wird uns nicht reich, aber auch nicht ärmer machen, kauft sie oder lasst es, zerreißt sie oder freut euch. Kauft euch vom gesparten Geld ein Buch. Lest! Das würde mich freuen, aber bitte hört auf, eure Spekulationen als Erkenntnisse zu verkaufen. In eurem eigenen Interesse.</p>
<p>Jetzt müsste eigentlich ein Werbebanner aufgehen und Onkelz-Klingeltöne anbieten.</p>
<p>Der Schlussakkord:<br />
Lasst die Onkelz in Ruhe und stürzt euch auf mich. Ich steh da drauf. Ich bin Kommerz und mache keine Kunst, sondern Geld. Mein Merch-Shop soll eure Kirche sein, meine Texte euch blenden. Nehmt mich, dann müsst ihr nicht anfangen darüber nachzudenken, von wem ihr wirklich verarscht werdet. Von euch selbst!<br />
Ach ja: Auch wenn es traurig ist, muss ich manchmal darüber lachen. Nicht schadenfreudig laut, eher schmunzelnd wissend. Ja, ich war genauso! Ich weiß aber nicht, hätte es damals schon das Internet gegeben, ob ich den Sex Pistols in ihr Forum geschrieben hätte, nachdem ich herausbekam, dass sie von Malcolm McLaren gecastet wurden. Wie unpunkig ist das denn? Ich liebe sie noch heute, und bin ihnen zu ewigen Dank verpflichtet, dass sie mein Leben verändert und meinem Wahnsinn ein zuhause gegeben haben. Never mind&#8230;&#8230;</p>
<p>Stephan</p>
<p>Fast hätte ich es vergessen: Über den Preis der Box reden wir noch, denn den finde ich ebenfalls happig.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Lieder wie Orkane&#8221;</title>
		<link>http://onkelz.de/blog/2011/10/lieder-wie-orkane/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 06:21:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Freunde Ihr habt es schon an Stephans Statement vergangene Woche gesehen: Es gärt wieder einiges zum Thema Onkelz und alle haben wieder große Lust daran, an dem Thema zu arbeiten. Ihr könnt euch freuen, denn das Thema Onkelz ist es weiterhin wert, am Leben gehalten zu werden. Und zwar so, wie sich die Onkelz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Freunde</p>
<p>Ihr habt es schon an Stephans Statement vergangene Woche gesehen: Es gärt wieder einiges zum Thema Onkelz und alle haben wieder große Lust daran, an dem Thema zu arbeiten. Ihr könnt euch freuen, denn das Thema Onkelz ist es weiterhin wert, am Leben gehalten zu werden. Und zwar so, wie sich die Onkelz das selbst vorstellen.</p>
<p>Es herrscht hinter den Kulissen &#8211; und auch davor &#8211; nicht erst seit Kevins Unfall wieder eine gesteigerte Motivation (nein, ein gesteigerter Wille), das Thema Onkelz wieder mal in das Licht zu rücken, in das es aufgrund der Bedeutung der Band gehört. Basta, kein Raum für Diskussionen.  Im 31. Jahr nach Gründung der Band, manifestiert sich dieses Engagement mal wieder in einem Produkt. Wer jetzt schreit, soll das gerne tun. Hier in Frankfurt hatte man einfach das dringende Bedürfnis, die Onkelz zurück in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu wuchten. Und zwar nicht durch einen lauwarmen Aufguss alter Taten, sondern durch einen großen Aufschlag, wie ihr es gewohnt seid. Und deshalb kommt am 02.12. mit &#8220;LIEDER WIE ORKANE&#8221; mal wieder neues aus dem Hause Onkelz. Ihr könnt euch auf vier Digipacks + Mini-DVD &#8220;Live auf der Loreley&#8221; freuen. Denn die Onkelz erzählen auf &#8220;Lieder wie Orkane&#8221; ihre Geschichte &#8211; anhand von 50 Songs. Diese Stücke sind keine Ansammlung von Gassenhauern &#8211; die sind auf den Liveplatten ausreichend identifiziert und gewürdigt. Nein, &#8220;Lieder wie Orkane&#8221; versammelt die Songs, die die Karriere der Onkelz beschreiben. Ein Tagebuch, vielleicht auch so etwas wie ein Leitfaden zum Verständnis der Band. Die vier CDs versammeln zahlreiche Songs aus der zweiten Reihe: Lieblingshits von Kevin, Pe, Gonzo und Stephan oder auch solche, die viel mehr über das Selbstverständnis der Band sagen, als all die &#8220;Mexico&#8221;, &#8220;So sind wir&#8221; und &#8220;Heute trinken wir richtig&#8221;. Aus einem Katalog von knapp 300 Stücken 50 &#8211; nennen wir sie &#8220;repräsentative&#8221; &#8211; auszuwählen ist eine Mammutaufgabe und es war spannend zu sehen, welcher Onkel welche Favoriten auf den Tisch gelegt hat. &#8220;Lieder wie Orkane&#8221; ist dadurch aber keineswegs der &#8220;kleinste gemeinsame Nenner&#8221; geworden, sondern das, worauf man sich geeinigt hat. Überschneidungen blieben drin, Einzelmeinungen flogen raus. Ein klares Statement!</p>
<p>Dazu haben wir die Archive geöffnet und als Bonus von euch vielfach gewünschtes und von uns ebenso hoch geschätztes Livematerial an die Luft befördert: &#8220;Live auf der Loreley&#8221;. Wir erinnern uns alle noch mit großer Freude an diese beiden Juli-Abende 2003 in dieser einzigartigen Kulisse. Ihr hattet Recht: Das Material war zu fett, die Atmosphäre zu geil, als dass man diese Aufnahmen ungesehen lassen können. Deshalb gibt es mit &#8220;Ein langer Weg&#8221;, &#8220;Auf gute Freunde&#8221;, &#8220;Der Platz neben mir&#8221; und &#8220;Ich bin in dir&#8221; vier Songs &#8211; schön roh und mit großartigen Bildern &#8211; als Extra oben drauf.</p>
<p><img src="http://onkelz.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/attachment-2.jpg" alt="" title="attachment-2" width="600" height="589" class="alignleft size-full wp-image-161" /><img src="http://onkelz.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/attachment.jpg" alt="" title="attachment" width="600" height="589" class="alignleft size-full wp-image-162" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein Plädoyer für die Onkelz</title>
		<link>http://onkelz.de/blog/2011/10/ein-pladoyer-fur-die-onkelz/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 09:12:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Freunde Ich habe mich lange nicht mehr zum Thema „Onkelz“ geäußert. Was sollte man auch schreiben, wenn keiner die Wahrheit hören wollte? Wenn wir aus gutem Grund einen Teil davon nicht preisgeben wollten und sogar ich selbst ein Stück weit vor der Vergangenheit geflohen bin? Seit einiger Zeit aber drängen sich die Onkelz wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Freunde</p>
<p>Ich habe mich lange nicht mehr zum Thema „Onkelz“ geäußert. Was sollte man auch schreiben, wenn keiner die Wahrheit hören wollte? Wenn wir aus gutem Grund einen Teil davon nicht preisgeben wollten und sogar ich selbst ein Stück weit vor der Vergangenheit geflohen bin?<br />
Seit einiger Zeit aber drängen sich die Onkelz wieder zurück in mein Gefühlsregister. Diese Gedanken muss ich einfach mit euch teilen. Warum das und warum jetzt? Weil ich spüre, dass ich jetzt in der Lage dazu bin. Ich kann jetzt ohne Ressentiments, ohne „wenn und aber“ auf das Geschehene zurückblicken. Darüber hinaus kann ich wieder fühlen, wie besonders die Onkelz waren und für mich immer noch sind. Ja, ich kann sogar wieder Onkelz-Songs hören! Ich stelle fest, dass die Tränen getrocknet und die Wunden geleckt sind. Zumindest was mich betrifft. Ich hatte ausreichend Zeit, meinen Frieden mit allen und mit allem zu machen und murmle mantramäßig vor mich her, dass man alles überleben kann, nur nicht den Tod. Ich weiß das, weil ich nicht mehr unweigerlich den Kopf einziehe und in Deckung gehe, wenn das Thema Onkelz aufkommt. Ich lernte demütig meine Lektion in „Verzeihen“.  Dazu setzte ich mich immer und immer wieder auf die Stühle der anderen. Auch auf Deinen!<br />
Was in den letzten Jahren passiert ist, war schwer zu verarbeiten. Das gebe ich zu. Aber es ist möglich, das weiß ich, diene ich mir selbst doch gerade als Beispiel. Und das ist auch der eigentliche Grund für diese Zeilen.<br />
Traurig beobachte ich nun seit geraumer Zeit, wohin eure und unsere Reise geht. Eine Armee einst unglaublich treuer Fans spaltet sich in Kevin-, Gonzo- oder Stephan-Lager, in Jung- und in Altfans, in Onkelz-Gegner und die Ewig-Treuen. Ich kann es euch nicht einmal verübeln, denn schließlich trugen wir, die Onkelz, einen entscheidenden Teil dazu bei. Wir waren zugegebenermaßen nicht gerade leuchtende Vorbilder. Die Querelen zwischen Gonzo und mir, Kevins Unfall und möglicherweise mangelnde Informationen eigneten sich bestens dazu, wild zu spekulieren und der eigenen Fantasie freien Lauf zu lassen. Und wir haben zugeschaut, waren zu beschäftigt mit der eigenen Verarbeitung und wohl auch zu paralysiert, um in dieser Zeit, die richtigen Worte zu finden. Diese Kritik müssen wir uns also gefallen lassen. Nur die Dimension, die eure Kritik angenommen hat, die Dynamik, die sie enthält, der gilt es nun Einhalt zu gebieten. Steht sie meiner Ansicht nach in keinem Verhältnis zu dem, was man uns als Band vorwerfen kann. </p>
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<p>So sehr ich euren Schmerz, eure Wut und die aufkommenden Zweifel nachvollziehen kann: Ich bin nicht länger bereit mitanzusehen, wie wir uns weiter entzweien!<br />
Bedenkt: Klammern wir Kevins Unfall einmal aus und setzen „25 Jahre Onkelz“ in Relation zu den Querelen, die am Ende  stattfanden – dann sind die Streitigkeiten, die übrigens erst nach der letzten Tour und kurz vor dem Lausitzring stattfanden, und zudem ohnehin nur Gonzo und mich  betrafen, allenfalls eine Randnotiz.<br />
Warum also die ganze Wallung? Selbst wenn unsere möglicherweise aufgeblähten Egos das Ende der Onkelz nicht verkraften konnten, oder wenn ein Teil der Band die Konsequenzen und die Leere nicht kompensieren und ertragen konnte, und mancher sogar die Notwendigkeit seiner eigenen Entscheidung plötzlich in Frage stellte, was soll’s? Scheiß drauf! Wollen wir deswegen 25 unglaubliche Jahre mit den Onkelz den Bach runter gehen lassen? 25 Jahre? Mann, das ist sehr viel länger, als die meisten Ehen überdauern. Egal, was gesagt oder nicht gesagt wurde, oder wie ungerecht man das alles empfand. Mir ist es das nicht wert. Ich beschließe hier und heute, mir das nicht länger anzutun.<br />
Es mag vielleicht nicht passend sein, wenn es um die Onkelz geht, aber erwähnen möchte ich es trotzdem: Wisst ihr eigentlich, wie viele eurer Lieblingsbands sich untereinander nicht ausstehen können? Und das sogar zu ihren Lebzeiten! Mir fallen da spontan die von mir doch sehr geliebten „Ramones“ ein. Die haben 10 Jahre lang nicht mal mehr miteinander geredet. Oder nehmen wir die „Sex Pistols“! Steve Jones hat Johnny Rotten und Sid Vicious gehasst. Denkt an Mick Jagger und Keith Richards, an „Metallica“ und, und, und&#8230;. Braucht man wie ein Loch im Kopf, ist schon klar, aber es passiert nun mal. Auf alle Fälle besser, es knallt am Ende und nicht schon während man gemeinsam eine Bühne teilt, und dann heucheln und vortäuschen muss, da stünde eine Gang, die zusammenhält. Das haben wir nie getan. Die Onkelz haben uns immer geeint, waren immer eine Konstante und ein unsichtbares Band in unserem Leben. Oder glaubt ihr, wir hätten „Auf gute Freunde“ schreiben können, wenn es nicht so gewesen wäre? Nicht wirklich, oder?<br />
Aus heutiger Sicht ist all das, was passierte, für mich sogar nachvollziehbar. Vielleicht nicht onkelz-like, aber menschlich. Bedenkt man die Tragweite und die Schwere der Entscheidung, die wir damals zu treffen hatten, so fällt es heute vielleicht leichter, es zu verstehen. Das Loch, in das wir fielen, war ganz offensichtlich selbst für uns zu tief und zu dunkel. Heute weiß ich, dass dort, wo wir glauben stark zu sein, unsere verletzlichste Stelle liegt. Euch muss es ähnlich ergangen sein. Ich habe eure Gesichter während des letzten Akkords noch vor Augen. Das waren nicht die Augen von Menschen, deren Lieblingsband ihr letztes Lied spielt. Nein, das war mehr: Ich sah da Verzweiflung und Trauer und Leere. Als habe man einen geliebten Menschen verloren. Eure Gesten, eure Gesänge, die „Onkelz“-Chöre und „Mexiko“-Rufe, das war immer schon Magie. Als würde das nicht reichen, kamen am Lausitzring eure Tränen noch dazu. UND es kam hinzu, dass ihr euch – was für eine große Geste der Ehrerbietung – dass 100.000 Menschen vor uns niederknieten! Das muss man erst einmal verdauen. Das hat und das wird auch keine Band jemals wieder erleben dürfen. Was für ein ungeheuerlicher Ausdruck von Respekt und was für eine Dankes-Geste der Verbundenheit war das denn? Das zeigt uns doch mehr als deutlich, welch tiefe Beziehung wir zueinander hatten und hoffentlich immer noch haben. Ich erinnere mich und es tut wieder gut.<br />
Fehlt dem Prozess der Verarbeitung die Kraft und die Größe, so müssen Feindbilder her. Ob, wie in eurem Fall geschehen, ich das war, oder ob sich eure Wut gegen die ganze Band richtete spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Über unseren Beitrag zur Situation bin ich mir also einigermaßen im Klaren. Aber was ist mit euch? Wie erklärt ihr euch euer momentanes Verhalten? Wie erklärt ihr euch, dass ihr gerade im Begriff seid, euch immer tiefer zu spalten, die Musik, die euch so lange heilig war und über mehr als zwei Jahrzehnte begleitet hat, zu verlieren? Und wollt ihr das überhaupt?<br />
Ich kann mir viele eurer Reaktionen erklären und verurteile keine, egal, als wie unfair ich sie teilweise empfand. Wenn ich selbst wanke, im Begriff bin, meinen Glauben an etwas, vielleicht nicht zu verlieren, aber zumindest nicht mehr fühlen kann, wie kann ich dann erwarten, dass ihr es tut? Dieser teilweise negativen Energie, also meinem eigenen ungewollten Beitrag zur momentanen Situation, habe ich endlich wieder etwas entgegenzusetzten. Ich verspüre den Drang, aufzuräumen und wieder anzugreifen!<br />
Dass Kevins Unfall unseren Gegnern und Kritikern eine geladene Waffe in die Hand gab, die sie dann nur noch abdrücken mussten und wir als Band in Sippenhaft genommen wurden ist nur allzu verständlich. Darauf hatten alle gewartet. Schließlich will niemand dein Blut, sondern sie wollen deine Tränen sehen. Und die gab es. Die Hände durften sich gerieben, und die Schadenfreude offen zur Schau gestellt werden. Ja, Kevins Verhalten war schockierend und gab berechtigten Anlass verständnislos den Kopf zu schütteln und manchmal fühlte es sich an, als hätten ich oder die ganze Band im Auto gesessen. Trotzdem erspare ich uns an dieser Stelle eine Moralpredigt. Ich weiß, dass es Fehler gibt, für die man ein Leben lang bezahlt. Mir hat es geholfen, zu verzeihen, auch wenn Vergebung für mich nicht gleichzeitig bedeutet, alles vergessen zu können, oder gar Kevins Tat zu rechtfertigen.<br />
Elend steckt an und Hoffnungslosigkeit ist wie eine Seuche. Zeit für einen Tapetenwechsel. Ich finde, es wurde genug geseufzt, gejammert, bedauert und melancholiert. Wischen wir uns endlich die Tränen aus dem Gesicht und biegen das Ding gerade. Wer, wenn nicht wir? Wir alle dürfen uns gerne noch kurz schämen, aber das war’s dann auch! OK?<br />
Das Phänomen Onkelz wird einzigartig bleiben! Die Freude darüber, dass es uns gab, wird überwiegen. Die Streitigkeiten, Auseinandersetzungen und Ego-Reiberein am Ende werden doch nicht 25 Jahre ehrlichster und glaubwürdigster Arbeit zunichte machen, uns nicht nehmen können, wofür wir so lange gekämpft und gestanden haben. Fucking Böhse Onkelz, Mann!<br />
Der Name ist Legende und Hunderttausende da draußen tragen unsere Fackel. Wir haben Geschichte geschrieben! Abseits des beschissenen Mainstreams ging es aus der Gosse in die größten Hallen des Landes. Wir ließen Herzen höher schlagen, und gaben unangepasstem Straßenkrach einen Namen. Denen, deren sonstige Helden, von den Medien domestiziert und vom Erfolg weichgespült, ihre Ideale verrieten, gaben wir den Glauben an den Rock’n’Roll zurück . Wir sind nicht nur eine Band gewesen, sondern eine Institution, ein verdammter Weg zu leben.<br />
Von der eigenen Euphorie jetzt mitgerissen behaupte ich weiter: Dass wir den Weg ebneten für harten, kompromisslosen, ehrlichen deutschen Rock. Wir haben inspiriert und geprägt. Ich will nicht überheblich klingen, aber in unsere Fußstapfen treten heute junge Bands, die mit ähnlichem Sound die Charts erobern. Wir haben ein eigenes Genre, eine eigene Musikrichtung kreiert und etabliert. Musik, mit der man früher keinen Fuß vor den anderen bekommen hätte. Das darf die Brust ruhig ein wenig anschwellen lassen.<br />
Alles fischt heutzutage ungeniert in Onkelz-Fan-Gewässern. Die Lücke, die wir hinterlassen haben, ist riesig. Das haben selbst die großen Plattenfirmen gepeilt und statten demnach neuerdings alles, was nach Onkelz klingt, mit Major Deals aus. Hunderte Bands in diesem Land zollen uns Respekt. Metal-, Punk- und Rock-Bands. Rapper und selbst DJ’s und Techno Produzenten bedienen sich unserer Songs und Texte. Unser Sound wird kopiert, unser Logo ziert Autos, Wände und eure Körper tausendfach. Es finden jedes Wochenende dutzende Onkelz-Partys statt. Konzerte und Festivals mit Bands, die unsere Songs covern sprengen die 20.000er Marken. Bei Spielen der Nationalmannschaft singt ihr unsere Lieder und wir spielten das größte Konzert einer deutschen Band auf deutschem Boden. Daran dürfen wir uns gerne erinnern und zukünftig der Hinterlassenschaft der Onkelz wieder gerecht werden. Einem legendären Erbe, wie ich finde. Erinnern wir uns: An all die Kämpfe, Diskussionen und Boykotte, an das Stigma Onkel oder Onkelz-Fan gewesen zu sein. Erinnern wir uns daran, dass wir gemeinsam, allen Vorurteilen und Widerständen zum Trotz, die Onkelz geliebt, verteidigt und groß gemacht haben. Hey, hatte es etwas ähnliches jemals zuvor gegeben? Nein! Und wird es auch nicht. Nichts kommt dem Gefühl, das wir gemeinsam auf Konzerten erzeugen konnten, auch nur annähernd nahe. Keine Band hatte jemals Fans, wie ihr es wart, nie eine solch treue und verschworene Fangemeinschaft. Keine Band hat es je geschafft, dass man sich derart mit ihr identifiziert und verbündet. Wir haben uns gegenseitig so viel gegeben, sind zusammen durch dick und dünn gegangen, haben uns gegenseitig erzogen und gehalten, zusammen geweint und gefeiert. Wir waren echt, aber wir waren nie unverwundbare Superhelden. Wir schlugen ein neues Kapitel in der Geschichte der Musik auf. Gehasst und gefürchtet, verbannt und stigmatisiert. Ein Phänomen!<br />
Also, was wollt ihr eigentlich von uns?<br />
Gonzo, Pe, Kevin und ich werden immer zu und für die Onkelz stehen, auch wenn wir mittlerweile unterschiedliche musikalische Wege gehen. Zu groß ist das, was wir mit den Onkelz erreicht haben. Zu lang und intensiv war die Zeit, die wir miteinander verbracht haben. Jeder von uns vieren kann sich bis zum heutigen Tag 100%ig mit den Onkelz identifizieren und hat kein Problem damit, auf ewig ein Ex-Onkel zu sein. Ich persönlich fühle mich beschenkt, dass ich Teil des Ganzen sein durfte, und ich weiß, dass es den anderen genauso geht.<br />
Auch wenn noch nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen sein kann, sage ich: „Das wird schon wieder.“ Was auch immer dazu geführt hat, dass wir aneinander geraten sind, wird irgendwann abgehakt und nur noch als Randnotiz zur Kenntnis genommen werden.<br />
Obwohl dies ein flammendes Plädoyer für die Onkelz ist, denke ich nicht an eine Reunion. Eine Wiedervereinigung im Geiste darf es aber schon sein. Holen wir uns zurück, was uns gehört. Lasst uns zusammen feiern!<br />
Unser Dank gilt euch.<br />
Stephan</p>
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